Dr. Anna Karina Sennefelder

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Forschungskolleg „Neues Reisen – Neue Medien“

Englisches Seminar – Rempartstraße 15

79085 Freiburg

Tel. +49 (0) 761- 203 54244

anna.sennefelder@neuesreisen.uni-freiburg.de

Sprechstunde im Sommersemester 2020: 

Mittwochs, 14:15 -16:00 Uhr

Sprechstunde findet statt per Telefon: 0761 / 203 54244 oder Video-Konferenz

Anmeldung bitte per Mail  bis spätestens jeweils zum Freitagnachmittag in der Woche vor der Sprechstunde.

 

Kurzvita

seit 10/2018 Postdoktorandin und Koordinatorin des Forschungskollegs ›Neues Reisen – Neue Medien‹ mit einem Habilitationsprojekt zur Ideologie und Ästhetik zeitgenössischer Repräsentationen von Reiseerfahrung; 2017–2018 Koordinatorin des Integrierten Graduiertenkollegs (IGK) im SFB 1015 ›Muße‹, Gleichstellungsarbeit und Verantwortung des Bereichs Gender und Diversity; Promotion (summa cum laude, 1,0) an der Universität Freiburg bei Prof. Thomas Klinkert (2017); 2016 in Elternzeit; 2013–2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Teilprojekt C 2 des SFB 1015 ›Muße. Konzepte – Räume – Figuren‹; 2012 Mitarbeiterin im am Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg und wiss. Hilfskraft bei Prof. Thomas Klinkert; 2012 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien; 2009-2012 Kustodin des Arthur-Schnitzler-Archivs der Universität Freiburg, stud. Hilfskraft bei Prof. Achim Aurnhammer und Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes (2009–2012); 2008-2009 PAD-Fremdsprachenassistenz in Fontainebleau und Aufenthalt in Paris; 2006-2012 Studium in Deutsch und Französisch an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (2006–2012); geboren 1985 in München

Stipendium, Preise, Drittmittel

  • 2019: Elise-Richter-Preis des Deutschen Romanisten Verbandes für die Dissertation Rückzugsorte des Erzählens. Muße als Modus autobiographischer Selbstreflexion. Tübingen: Mohr Siebeck 2018 (Otium 7).
  • 2016: Preis der AIEF  (Association International des Études Françaises) für den Aufsatz: Otium, mémoire du lieu et écriture de soi. Le cas Henry Brulard. In: L’otium et l’écriture. Hg. von Thomas Klinkert. Grenoble 2016 (Recherches et Travaux), S. 51–70. (2016)
  • 2015: Bewilligung von Mitteln zur Gründung und Herausgabe eines online Magazins
  • 2014: Bewilligung von Reisemitteln für einen Forschungsaufenthalt in der BnF, Paris
  • 2009-2012: Studienstiftung des deutschen Volkes; Stipendiatin in der Grundförderung 

Publikationen

Monographie

  • Rückzugsorte des Erzählens. Muße als Modus autobiographischer Selbstreflexion. Mohr Siebeck: Tübingen 2018 (Otium 7). [Ausgzeichnet mit dem Elise-Richter-Preis des DRV 2019]  Link zum Open Access E-Book: Sennefelder_Rueckzugsorte des Erzählens

Herausgabe

  • Muße. Ein Magazin. Online unter: www.mussemagazin.de (gemeinsam mit: Bianca Blum, Martin Büdel, Kerstin Fest, Heidi Liedke, Pia Masurczak, Tobias Keiling)

Wisssenschaftliche Artikel 

Angenommen / im Druck: 

  1. Revival of the cultural stereotype? Critical thoughts on two German travel documentaries from a multimodal perspective. ›Weit‹ (2017) and ›Reiss aus‹ (2019). In: Mobile Culture Studies. The Journal, Vol. 6 (2020)
  2. Langsam reisen, schnell vermarkten? Ideologie und Medialität zeitgenössischer Reiserepräsentationen am Beispiel von Weit. In: Strategien und Konzepte im globalen Tourismus. Hg. von Christina Vaih-Baur und Dominik Pietzcker. Wiesbaden: Springer Gabler.
  3. La mémoire ›débordante‹: Marie d’Agoult dans la cellule du monastère de Nonnenwerth. In: George Sand et ses consœurs: la femme artiste et intellectuelle au XIXe siècle. Actes du 20e Colloque International George Sand. CIRVI, Fondazione Annarosa Poli 2019.
  4. Zur Bedeutungsgeschichte von oisiveté und ihren verwandten Konzepten im Deutschen und Englischen. In: Semantiken der Muße. Hg. von Monika Fludernik und Thomas Jürgasch. Tübingen: Mohr Siebeck.
  5.  

Publiziert

  1. Muße im Manga? Jiro Taniguchi gelang das schier Unmögliche. In. Muße. Ein Magazin. Freiburg 2017 (1). Online unter: http://mussemagazin.de/2017/09/musse-im-manga-jiro-taniguchi-gelang-das-schier-unmoegliche/
  2. Otium, mémoire du lieu et écriture de soi. Le cas Henry Brulard. In: Otium et écriture dans la littérature du XIXe et du XXe siècles. Hg. von Thomas Klinkert. Grenoble 2016 (Recherches & Travaux 88), S. 51-70. Online unter: https://journals.openedition.org/recherchestravaux/809 [Ausgzeichnet mit dem Preis der AIEF]
  3. Oisiveté. In: Dictionnaire de la fatigue. Hg. Von Philippe Zawieja. Genf 2016, S. 605-616. (mit Georg Feitscher)
  4. Zum autobiographischen Geltungsanspruch und der Stabilisierung des ›Tons‹ in Victor Hugos Pauca Meæ. In: Lyrische Trauernarrative. Erzählte Verlusterfahrung in autofiktionalen Gedichtzyklen. Hg. von Achim Aurnhammer und Thorsten Fitzon. Würzburg 2016, S. 193-214.
  5. Muße im Senegal. Interview mit dem Erzähler und Schriftsteller Zoumba (mit Thomas Klinkert). In: Muße. Ein Magazin. Freiburg 2016 (2). Online unter: http://mussemagazin.de/2016/10/musse-im-senegal/
  6. Faule Frauen. Ein Videointerview mit dem Missy-Magazin (mit Pia Masurczak). In: Muße. Ein Magazin. Freiburg 2016 (1). Online unter: http://mussemagazin.de/2016/02/faule-frauen/
  7. Kann Mode müßig sein? Im Gespräch mit Lisa Sänger über Luxus, Tufting und den Charme des Dude. In: Muße. Ein Magazin. Freiburg 2016 (1). Online unter: http://mussemagazin.de/2016/03/kann-mode-muessig-sein/
  8. Ich bin raus! Erstmal. Wie die Werbung alte Aussteiger-Ideen neu kodiert. In: Muße. Ein Magazin. Freiburg 2015 (2). Online unter: http://mussemagazin.de/2015/08/ich-bin-raus-erstmal/
  9. Schreibaschram. Über einen Ort für Pausengestörte und Schreibkurbedürftige. Anna Karina Sennefelder im Gespräch mit Ingrid Scherübl. In: Muße. Ein Magazin. Freiburg 2015 (1). Online unter: http://mussemagazin.de/2015/01/schreibaschram/
  10. Fernsehverweigerer und Techno-Philosophen. Konzeptionen medialer Muße bei Rainald Goetz, Adam Wilson und Jean-Philippe Toussaint. In: Ökonomie des Glücks. Muße, Müßiggang und Faulheit in der Literatur. Hg. von Mirko Gemmel und Claudia Löschner. Berlin 2014, S. 31-56. (mit Georg Feitscher)
  11. Ich sehe nichts Besseres. Der Nachlass-Roman Rausch der Verwandlung und Arthur Schnitzlers Fräulein Else. In: Stefan Zweig – Abschied von Europa. Wien 2014, S. 159-167.
  12. (Rez.) Ott, Christine: Feinschmecker und Bücherfresser. Esskulturen und literarische Einverleibung als Mythen der Moderne. München: Fink 2011. In: Comparatio 5 (2013), S. 173-175.

Wissenschaftsvermittlung

  1. Mit dem Bulli um die Welt. Die Literaturwissenschaftlerin Anna Sennefelder untersucht Kinofilme, in denen sich Menschen auf die Reise machen. Video-Interview mit der  Pressestelle der Universität Freiburg im März 2020: https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/online-magazin/forschen-und-entdecken/mit-dem-bulli-um-die-welt?set_language=deVideo Portal Uni Freiburg
  2. Interview mit den Preisträgerinnen des Elise Richter-Preises 2019. DRV-Mitteilungsheft Frühjahr 2020, S. 10-12. Abrufbar unter: http://deutscher-romanistenverband.de/wp-content/uploads/sites/14/Mitteilungsheft_Fr%C3%BChjahr2020.pdf
  3. Interview über den Boom von Reisedokus für Bayern 2 Radio, „Magazin am Mittag“. Ausstrahlung am 20.12.2019, 13:05 Uhr. https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-1968544.html
  4. „Die Vermarktung der Selbstfindung“. Interview für ein Radio-Feature von Deutschlandfunk Kultur. Ausstrahlung am 10.12.2019, 19:30 Uhr. Abrufbar unter: https://www.deutschlandfunkkultur.de/ueber-den-boom-von-reisedokus-die-vermarktung-der.976.de.html?dram:article_id=465458 (zuletzt abgerufen am 12.12.2019)
  5. Promovieren in einem IGK. In: Elisabeth Cheauré und Gregor Dobler (Hg.): Muße. Grenzen. Raumzeitlichkeit. Praktiken. Der Der Freiburger Sonderforschungsbereich im Überblick. Zweite Förderphase (2017-2020) Freiburg 2018, S. 46-47.
  6. Idyllischer, brüchiger Rückzugsraum. Interview mit dem Magazin UniWissen 1/2014, S. 36-38. (mit Prof. Klinkert, Prof. Martin und Georg Feitscher). Online unter: http://www.pr2.uni-freiburg.de/publikationen/uniwissen/uniwissen-2014-1/
  7. Stillgestellte Zeit und Rückzugsräume des Erzählens. Muße und Autorschaft am Beispiel des autobiographischen Erzählmodells. In: Burkhard Hasebrink und Thomas Klinkert (Hg): Muße. Konzepte – Räume – Figuren. Der Freiburger Sonderforschungsbereich im Überblick. Freiburg 2014, S. 38-39. (mit Georg Feitscher) 

Lehrmaterial

    • Stefan Zweig. Schachnovelle. Cornelsen Literathek. Berlin 2013. (mit Dr. Stefan Rogal)
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Vorträge (Auswahl)

  1. Forschungsstelle für historische Reisekultur, Landesbiblothek EUTIN (19.-21.5.2021): Und ewig lockt die Antarktis. Neue Vermittlungsformen eines alten Themas? Reisen zum Südpol in Film und Graphic Novel der Gegenwart. Tagung: Reisen und Medien in Geschichte und Gegenwart. [angenommen]
  2. Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien, MAINZ (23.-24.1.2020):  Walking, self-discovery and mediality. Two exemplary analyses of contemporary Walking Tours. Tagung: European travel writing in context: strategies of negotiating identity in travel writing – a comparative approach.
  3. Wolfson College, OXFORD (19.–20.10.2019) Overstraining the (self)-refential qualities of autofiction? Felicitas Hoppes »Prawda«. Tagung: Autofiction – Theory, Practices, Cultures. A Comparative Perspective.
  4. Sorbonne Université, PARIS (27.-28.9.2019) »The word ‘home’ sits in my mouth like foreign food«. On the personal limits of reframing in Teju Coles Every day is for the thief. Tagung: At the Crossroads of Doubt: Anthropology and Anglophone Travel Writing (XIXth-XXIth Century)
  5. Albert-Ludwigs-Universität, FREIBURG (25.-26.11. 2016): Nach der Revolution und nach Rousseau. Zum neuen Rückzugs- und Mußeverständnis in Senancours »Rêveries sur la nature primitive de l’homme« (1797– 1833).
  6. Università degli Studi, VERONA (29.6.2015–1.7.2015): Chaste héroïne ou artiste séduisante? Le discours d’identité de la femme auteur et son chiffrage spatio-sémantique dans les »Lettres écrites d’une cellule« par Marie d’Agoult. Vortrag auf der Tagung: George Sand et ses consœurs: la femme artiste et intellectuelle au XIXe siècle. 20e Colloque International George Sand, avec le soutien de la George Sand Association USA.
  7. Frias, FREIBURG (7.2.2014): Zur Stabilisierung des ›Tons‹ in Victor Hugos »Pauca Meæ«. Vortrag auf der Tagung: Lyrische Trauernarrative. Erzählte Verlusterfahrung in autofiktionalen Gedichtzyklen.
  8. Frias, FREIBURG (18.1.2014): Rückzugsräume des Erzählens: Theorie und Terminologie. Vortrag während eines SFB-Workshops zu Theorien des Raums.
  9. Stefan Zweig Centre, SALZBURG (21.11.2013): »…froh neben ihnen wirken und vollenden zu dürfen«. Intertextuelle Bezüge zwischen Stefan Zweig und Arthur Schnitzler. Vortrag auf der Tagung: Stefan Zweig. Neue Forschung Nr. 4.
  10. Université de Strasbourg, STRAßBURG (21.6.2013) : Temps arrêté et lieux de retraite. Oisiveté et statut d’auteur dans des textes à structure autobiographique de Senancour à Proust. Vortrag auf einer Journée d’études doctorales commune.
  11. Albert-Ludwigs-Universität, FREIBURG (6.11.2012): Flauberts »Bouvard et Pécuchet« unter dem Aspekt der Medienkonkurrenz. Vortrag während eines Workshops der Graduiertenschule Humanities zum Thema: Geschichte(n) intermedial. Wahrnehmung, Inszenierung, Gedächtnis.

Lehre

  • Hauptseminar NDL am Deutschen Seminar: Das Reisende Ich. Zur Entwicklung literarischer Repräsentation von Reiseerfahrung. (Sommersemester 2020)
  • Masterseminar am Institut für Medienkulturwissenschaft: Von der Grand Tour bis zum Blog. Mediale Repräsentation von Reiseerfahrung (Wintersemester 2019/2020)
  • Proseminar II der französischen Literaturwissenschaft am Romanischen Seminar: (S)’écrire à loisir. Zum Verhältnis von Muße und Autorschaft in Autobiographien der französischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts (Sommersemester 2014)
  • Deutsch-Unterricht am Lycée François Premier und am Collège International de Fontainebleau; Kurse von der Grundstufe (CM2) bis zur Abschlussklasse (Terminale) und Unterricht in den classes préparatoires  (2008-2009)